
Facelift
Facelift. Bei der Gesichtsstraffung (Facelift) ist es entscheidend nicht nur die überschüssige erschlaffte Haut zu entfernen. Wichtig ist die tiefer liegenden Schichten, welche sich unter der Haut und auf der Gesichtsmuskulatur befinden, (das sog. SMAS) mit einzubeziehen. Diese dünne Schicht aus Faszien und feinen Muskeln wird ebenfalls in Zugrichtung der beiden Hauptvektoren gestrafft und entsprechend fixiert. So lässt sich die gestraffte Haut locker darüberlegen und ohne Spannung vernähen. Das Resultat ist ein natürliches Aussehen mit einem lang anhaltenden Straffungseffekt.
Beim unteren Facelifting wendet man sich besonders der Halsregion mit Raffung der unteren Halsmuskulatur (Platysma) zu. Beim mittleren Facelift (sog. Midface) wird besonders die mittlere Gesichtspartie in Höhe des Jochbeins gestrafft, beim MACS-Lift (Minimal Access Cranial Suspension) werden nur kurze Narben gesetzt. Das sog. Stirnlift betrifft die Stirnpartie und die Augenbrauen. Es kommen hier teilweise minimal-invasive Techniken (Endoskopie) oder offene Methoden mit versteckten Narben zur Anwendung.
Oft können mit Kombinationsverfahren wie Fettgewebsabsaugung an der Kinn-Hals-Partie, Eigenfett- oder Hyaluronsäureinjektionen und ggf. simultane Botulinumtoxin Behandlungen die Ergebnisse noch verbessert werden. Die 3-4 stündige Operation erfolgt in der Regel in Narkose in Anwesenheit eines erfahrenen Narkosearztes. Mögliche Komplikationen eines Facelifts sind u.a. Nachblutungen, Blutergüsse, auffällige Narbenbildung und in sehr seltenen Fällen eine vorübergehende Asymmetrie durch eine Reizung einzelner Äste des Gesichtsnervs (N. facialis). Bei sorgfältiger Vorbereitung, Präparation und Operation sind diese jedoch sehr selten. Um das Anschwellen des Gesichtes nach der Operation zu mindern bekommen Sie Medikamente zur Abschwellung und Entzündungshemmung. Sanfte Kühlmaßnahmen und eine erhöhte Lagerung des Kopfes wirken zusätzlich positiv auf den Heilverlauf. Die leichte Schwellung des Gesichtes ist in der Regel nach wenigen Tagen bereits wieder normalisiert. Eingelegte Drainagen werden normalerweise schmerzfrei 1-2 Tage nach der Operation entfernt, das Nahtmaterial nach 10-14 Tagen. Wir empfehlen Ihnen nach der Operation einen Aufenthalt für 1-2 Tage in unserer stationären Obhut. Hier können Sie sich pflegen und kontrollieren lassen. Weitere Nachsorgetermine erfolgen dann ambulant. Nach etwa 2-3 Wochen können Sie wieder gesellschaftliche Termine wahrnehmen. Da die Hautschnitte in die Hautspannungslinien gelegt werden hat dies eine äußerst unauffällige Narbenbildung zur Folge.
Für jede Operation gilt:
Keine Einnahme von blutverdünnenden Medikamenten wie Aspirin, ASS®, Plavix®, Marcumar®, o.ä. 14 Tage vor einer geplanten Operation!
Sind noch Fragen offen geblieben? Gerne bespreche ich die für Sie möglichen Optionen und ggf. Kombinationsmöglichkeiten individuell mit Ihnen in ruhiger und diskreter Atmosphäre bei einem kostenlosen Beratungstermin.
Auf Anfrage stellen wir Ihnen gerne ausführliche Informationen zum Thema Facelift zur Verfügung.
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